2013 – M.S. Aphrodithe – Fernsehstars am Limit

2013-05-25-26 PossenHofer

 

(2013-05-25-26) Possenhofer - Pressefoto 1-kleinKommen Sie mit an Bord, wenn die Laienspielgruppe des Heimhof-Theaters „Die PossenHofer“ auf den Brettern, die die Welt bedeuten, debütieren.

Die Zuschauer erleben  exklusiv die Dreharbeiten zur spektakulären TV- Serie „Dahinschwimmende Liebe“ – Und zwar auf keinem anderen als dem Traumschiff aller Traumschiffe: Der „M.S.Aphrodite“! Das Tolle: Im Eintritt enthalten ist auch eine stimmungsgeladene Abschlussgala mit ihnen als Teil der Fernsehaufzeichnung. Mehr Entertainment geht nicht! Und weil es sich auch noch um die letzte Folge dieser Erfolgsserie handelt, fährt Regisseur Francois de Bedell alles auf, was im Showgeschäft Rang und Namen hat.

Besonders für Beate Reichenbach ist diese Fahrt deshalb auch die letzte Gelegenheit, „ihren“ Serien-Helden Menno Mennerich einmal hautnah bei den Dreharbeiten zu erleben. Wo es ihr doch bereits gelungen ist, dessen scheinbar ähnlichsten Doppelgänger Rüdiger Reichenbach zu heiraten. Auch wenn er als Ehemann keine ihrer Erwartungen erfüllt.

Die nackte Wahrheit eines Drehalltages hinter den Kulissen erschreckt indes nicht nur Beate Reichenbach und deren Freundin Astrid. Der im Fernsehen charmante Show-Star Menno Mennerich ist in Wahrheit eine schickanöse Mimose, die Stars der Volksmusik haben nur selten den „Weg zu ihrer guten Laune“ unter Kontrolle und der Stern am Schlagerhimmel, Angelika Bunt, fühlt sich mit ihren Liedertexten permanent missverstanden. Doch dann passieren einige Dinge, die eigentlich im Konzept des Regisseurs nicht vorgesehen waren, die das totale Chaos heraufbeschwören und Francois de Bedell an den Rand der Verzweiflung. Als zu allem Überfluss auch noch eine „Pressetante“ auftaucht und ein Interview mit Menno Mennerich fordert, verliert der Regisseur endgültig die Fassung,Beate Reichenbach ihre Traumvorstellung von ihrem Idol und die Zuschauer (hoffentlich nicht) einige Fernseh- Illusionen…

 

 

Laientheater

Die PossenHofer“ debütieren im Mai

Das Heimhoftheater hat jetzt seine eigene Schauspielgruppe

roh „M.S. Aphrodite – Fernsehstars am Limit” heißt die Erstlingsaufführung „Der PossenHofer“ Am 25. Mai ist Premiere im Heimhoftheater – eine weitere Aufführung für einen Tag später geplant. Bei der Komödie in drei Akten von Bernd Spehling, führt Rita Lehmann, die Gründerin „Der PossenHofer“  Regie. Das Bühnenstück ist ein Blick hinter die Kulissen des Filmdrehalltags mit all seinen Skurrilitäten. Zehn Darsteller werden bei den Aufführungen das Heimhoftheater in ein Schiffsdeck verwandeln und das Gefühl vermitteln, auf einer Hochseekreuzfahrt zu sein. Rita Lehmann hat Erfahrung mit Theaterspielen. Sie war bereits 1989 maßgeblich an der Gründung der Theatergruppe „Die Laien“ in Wilnsdorf beteiligt. „Als ich die Bühne auf der Wasserscheide nach der Renovierung sah, da entstand sofort eine große Liebe und der Wunsch hier etwas eigenes auf die Beine zu stellen !“ so Lehmann mit einem Strahlen in ihren Augen. Jetzt gibt es sie die PossenHofer, vom Namen her eine Reminiszenz an das Heimhoftheater verbunden mit der Art der Darstellung komisch vielleicht auch etwas grotesk, aber keineswegs „comedianhaft“. Schauspieler mit und ohne Erfahrung, eine Studentin, Lehrer, eine Augenoptikerin, ein Heilpädagoge und und und fanden sich zusammen. Teilweise mit weiter Anfahrt aus dem Kreis Olpe oder dem angrenzenden Dillkreis, sozusagen länderübergreifend. Zehn „Acter“ die die Multifunktionalität des Theaterspielens reizt: Haltung, Mimik, Gestik, bewußtes Einsetzen der eigenen Stimme, Ausstrahlung, Spontanität, Agieren auf mehreren Ebenen, Flexibilität im Denken und im Handeln. Die Entwicklung des Heimhofs vom Pferdestall zum Musentempel geht mit der Gründung einer eigenen Theatergruppe in eine neue Runde. Robert Auchter, der 1951 den „Kulturkreis um die Wasserscheide“ gründete, wäre sichtlich stolz gewesen endlich etwas eigenes zu haben. Noch knapp zwei Monate bis zur Premiere. Die innere Angespanntheit der Schauspieler steigt. Der Kartenvorverkauf läuft bereits auf Hochtouren. Die Nachfrage ist  groß, nicht zuletzt weil der Autor von  „M.S. Aphrodite – Fernsehstars am Limit”, Bernd Spehling, ein Garant für gute Unterhaltung ist. Gerade deshalb haben die Schauspieler dieses Stück in demokratischer Abstimmung ausgesucht. Es wurde sogar eine eigene Nuance eingebaut. Man darf erwartungsvoll sein wie es die unterschiedlichen Charaktere in ihrer Darstellung verstehen die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.

 

 

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